Offiziell: eine Stiftung mit Sitz in Singapur, gegründet 2014, gewidmet der Erhaltung pazifischer Inselkultur. UN-Konsultativstatus, Spendenpreise, ein TED-Talk mit vier Millionen Aufrufen. Das Logo: eine stilisierte Welle, die unten in eine Haifischflosse ausläuft. Die meisten sehen die Welle.
In Wahrheit: The Trust ist die zivile Maske der Yam Piraten - die Brücke, über die Yam mit der Welt verhandelt, Geld bewegt und Schulden sät, ohne ein einziges Mal eine Pistole zu zeigen.
Das Konstrukt: Operativer Sitz Singapur (saubere Buchhaltung). Eigentum bei einer Liechtensteiner Stiftung (gibt nichts heraus, niemals). Geldfluss in drei Schichten - Yam-Profite werden zu „anonymen Großspenden", dann zu Stiftungskapital, dann zu Förderprogrammen. Wer Schicht drei sieht, sieht ein Heiligtum. Wer Schicht eins sehen will, muss durch Anwälte in vier Ländern.
Adonis Najjar trägt an Land helles Leinen und teure Uhren, spricht ruhiges, kultiviertes Englisch und außerdem Arabisch, Französisch und Hawaiianisch. Unter dem Hemd trägt er das Tigerhai-Siegel an einer Lederschnur. Wer ihn nur als den eleganten Direktor kennt, ahnt nichts von dem Mann, der auf See ein ganz anderer ist.
Er ist zugleich Käpt'n der Ersten Flotte · Die Hand. Direktor des Trusts an der Oberfläche, rechte Hand Layths darunter. Beide Rollen lassen sich von einer Person spielen - müssen aber nicht. Eine reine Trust-Adonis-Spielweise, ganz ohne Piraten-Doppelidentität, ist genauso möglich.
Der Vorstand ist die zivile Fassade des Trusts - Gesichter, die in der Öffentlichkeit für die gute Sache stehen. Wie viel jedes einzelne Mitglied wirklich weiß, bleibt offen - Spielraum für jede Figur.
Fest dabei: Weston „Wes" Hayes (Sally) - das amerikanische Gesicht des Trusts, zuständig für US-Behörden und Strafverfolgung. Eingeweiht, aber kein Blutsverwandter Layths: Yams Mann fürs Amerikanische, der genau weiß, was unter der Welle liegt.
Weiter spielbar als NPC oder Side-Char: Neuseeländische Diplomatin · Samoanischer Pastor · Indigene Filmemacherin aus Honolulu. Profile frei gestaltbar.
Während des Blackouts könnte The Trust binnen 48 Stunden ein Disaster Response Coordination Center am Rathaus eröffnen. Plötzlich. Mit Material, das niemand zur Verfügung hat:
Der Bürgermeister wird mit Adonis fotografiert. Hilo FM sendet ein Interview. Die Lokalpresse spricht vom „Engel im Leinenanzug“. Innerhalb von zwei Wochen sitzt The Trust auf jedem Notfallplanungsausschuss der Insel.